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Sicherheitslücken auf dem Laptop und Schutz gegen Malware

von Enrico Lauterschlag Hinterlasse einen Kommentar

Das Internet bietet viele Möglichkeiten – aber zunehmend auch Gefahren: In Zeiten von Online-Banking und Shopping via Mausklick gewinnt der Schutz des eigenen Systems immer weiter an Bedeutung. Vor einigen Jahren war es vergleichsweise unproblematisch, wenn der Laptop durch einen Virus lahmgelegt wurde. Mit der Neueinrichtung des Betriebssystems war die schadhafte Malware meist vom Rechner verschwunden. Heute bedrohen aber viele neue Gefahren die Sicherheit des eigenen Rechners. Zum Beispiel kann durch Phishing und gehackte Accounts ein immenser finanzieller Verlust entstehen. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Menschen fragen, wie ein effektiver Schutz vor Angriffen sichergestellt werden kann.

Schutz des eigenen Laptops vor Sicherheitslücken
Schutz des eigenen Laptops vor Sicherheitslücken
Santeri Viinamäki [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Im Internet lauern Gefahren

Üblicherweise ist jeder Laptop heute permanent mit dem Internet verbunden – und damit auch ständig Sicherheitsrisiken ausgesetzt. Es ist keinesfalls notwendig, sich auf dubiosen Webseiten aufzuhalten, um Opfer von Malware oder Hackerangriffen zu werden. Dabei wird üblicherweise versucht, persönliche Daten auszuspähen, mit denen ein großer finanzieller Schaden verursacht werden kann. Ebenso ist es aber möglich, dass auch der Laptop geschädigt wird. Spezielle Software ist in der Lage, die Systemkomponenten gezielt zu überlasten und den Laptop damit zu zerstören.

Wer das Gerät mithilfe seines Smartphones mobil verbindet, muss sich zudem Sorgen über das begrenzte Datenvolumen im Mobilnetz machen. Nicht selten werden die Rechner auch als sogenanntes Bot-Netzwerke missbraucht. Dabei werden so viele Mails versendet oder Angriffe ausgeführt, dass das genutzte Datenvolumen rapide ansteigt. Der Nutzer spürt davon häufig nur eine Verringerung der Arbeitsgeschwindigkeit, weil der Laptop durch diese Aufgaben gefordert wird.

Bedachter Umgang mit dem Laptop

In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich die Frage, wie Sie sich vor solchen Angriffen schützen können. Zunächst sollten Sie im Umgang mit dem Laptop eine gewisse Skepsis zeigen: Die Verwendung von offenen WLAN-Netzwerken wie sie in Cafés häufig angeboten werden ist keinesfalls ratsam – denn damit ist die Verbindung auch gegenüber Hackern nicht geschützt. Sollten Sie diese trotzdem nutzen wollen, sollte das WLAN zumindest über eine WLAN-Verschlüsselung verfügen.

Lesen Sie auch: WLAN verbessern: 3 Tipps für ein besseres und stabileres WLAN

Weiterhin sollten Mails unbekannter Herkunft nicht geöffnet werden; ein Download unbekannter Anhänge ist schon gar nicht empfehlenswert. Dasselbe gilt für Software im Netz. Handelt es sich nicht um eine absolut vertrauenswürdige Quelle, sollten Installation und Nutzung in jedem Fall unterlassen werden.

Weiterhin sollte das Betriebssystem sowie die installierte Software auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Es ist vollkommen üblich, dass im Laufe der Zeit Sicherheitslücken im Betriebssystem oder einigen Anwendungen entdeckt werden. Üblicherweise reagieren die Entwickler aber schnell, weshalb es zu einer zügigen Schließung dieser Schwachstellen kommt. Bei den Browsern ist ein Phishing-Schutz integriert, der vor gefälschten Websites schützt. Durch diese gefälschten Internetseiten wird ein Login verlangt, der die Nutzerdaten der User abgreifen soll. Damit dieser Schutz effektiv funktioniert, ist auch auf Browserseite eine ständige Aktualisierung notwendig.

Sicherheitssoftware ist Pflicht

Darüber hinaus sollte allerdings eine effektive Sicherheitssoftware verwendet werden. Benötigt werden dabei ein Antivirenprogramm sowie eine Firewall. Ersteres schützt vor sogenannter Malware, die das eigene System schädigen kann. Eine Firewall dient vor allem dem Datenschutz und überwacht das Netzwerk. Dieser sogenannte Traffic, also die ein- und ausgehenden Daten am Laptop sind besonders problematisch, weil sich Viren üblicherweise über das Internet verbreiten.

Die Auswahl an Antivirenprogrammen ist groß, weshalb ein umfangreicher Vergleich erfolgen sollte, bevor die Auswahl getroffen wird. Neben der möglichst umfangreichen Schutzwirkung ist es ebenso wichtig, dass die Bedienung einfach ausfällt. Insbesondere weniger versierte Anwender sind darauf angewiesen, dass die Schutzsoftware möglichst selbständig arbeitet und nicht auf weitere Eingriffe von außen angewiesen ist. Die Überwachung des Datenverkehrs durch eine Antivirensoftware kostet natürlich Systemressourcen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber, dass der Laptop nicht zu sehr ausgebremst wird. Vornehmlich bei älteren Geräten kann die verringerte Arbeitsgeschwindigkeit ansonsten Nerven kosten. Wichtig ist bei der Schutzsoftware auch, dass weitere Zulassungen angeboten werden: Ratsam ist auch ein WLAN-Schutz oder ein E-Mail-Filter – sehr viele Viren nisten sich bekanntlich über E-Mail-Anhänge ein.

Wer diese Dinge beachtet und mit Bedacht im Internet surft, dürfte sich keine Sorgen machen müssen – auch moderne Betriebssysteme werden immer sicherer.

Kategorie: Allgemein

Warum sollte man nicht mehrere Antivirenprogramme installieren?

von Enrico Lauterschlag Hinterlasse einen Kommentar

Antivirenprogramme werden in der heutigen Zeit immer wichtiger. Während man vor einigen Jahren wenn überhaupt Adresse und persönliche Daten eines Internetnutzers in Erfahrung bringen konnte, sind heute ungleich mehr personenbezogene Informationen irgendwo im weltweiten Netz hinterlegt. Durch die Verknüpfung von Smartphones, Banken und anderen Kommunikationswegen können geübte Hacker mit etwas konzentriertem Aufwand ganze Existenzen zerstören. An der Tagesordnung steht das natürlich nicht, dennoch sollte man ausreichende Maßnahmen zum Schutz ergreifen.

An erster Stelle steht hier ein aktuelles Antivirenprogramm, welches eine entscheidende Rolle beim Schutz vor Schadsoftware und anderen Angriffen aus dem Internet darstellt. Aufgrund seiner Wichtigkeit könnte man auf die Idee kommen, dass doppelt vielleicht besser schützt. Warum der Betrieb von mehreren Antivirenprogrammen nicht zu empfehlen ist, klären wir in diesem Artikel.

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Kategorie: Virenscanner

Was ist Phishing und wie funktioniert das Prinzip?

von Enrico Lauterschlag 6 Kommentare

Phishing ist ein von dem englischen Wort „fishing“ abgeleiteter Begriff, der ins Deutsche übersetzt Angeln oder Fischen bedeutet. Der Begriff verdeutlicht bildlich, um was es geht: das betrügerische Angeln oder Fischen von sensiblen Daten wie Passwörter mithilfe verschiedener Köder im Internet. In der Regel liegt das Augenmerk der Phisher auf Zugangsdaten für Onlinebankingaccounts oder Informationen von Kreditkarten.

Dabei ist das Phishing ein ziemlich erfolgreiches Prinzip. Bei einer Phishing-Aktion klicken mehr als zehn Prozent aller Internetnutzer, die im Fokus einer solchen Attacke stehen, auf einen schädlichen Link oder öffnen einen gefährlichen Anhang. Das bedeutet, ein Betrüger muss zum Beispiel 10 E-Mail-Nachrichten verschicken, um mit höchster Wahrscheinlichkeit einen Nutzer zu finden, von dem er die persönlichen Daten erbeutet.

Da die Gefahr einer solchen Attacke überall im Internet lauern kann und auch fast täglich Phishing-E-Mails in den Postfächern von aber Millionen Internetnutzern landen, möchten wir Sie mit diesem Artikel für das Thema sensibilisieren und über die Gefahren des Phishings aufklären. Außerdem verraten wir Ihnen, wie Sie Phishing-Attacken erkennen und sich davor schützen können.

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Kategorie: Virenschutz

Wie Sie die Windows Firewall optimal nutzen können

von Enrico Lauterschlag Hinterlasse einen Kommentar

Seit Windows XP gehört sie zum Funktionsumfang eines jeden von Microsoft entwickelten Betriebssystems. Die Windows Firewall hat einen grundlegenden Maßstab in der Sicherheit von Betriebssystemen gesetzt, denn anders als bei anderen Produkten schützt sie das System vom ersten Moment der Installation an. Doch bei vielen Usern stellt sich die Frage, wie die Windows Firewall optimal genutzt werden kann. Zum Beispiel sind die Einstellungen nicht ganz so offensichtlich zu finden, wie dies bei anderen Anbietern von Sicherheitssoftware der Fall ist. Außerdem ist die Benutzeroberfläche und die verwendeten Fachbegriff nicht unbedingt für jeden verständlich.

Hier soll dieser Artikel Abhilfe schaffen und einen Blick auf die wesentlichen Punkte zur optimalen Konfiguration der der Windows Firewall werfen. Sie erfahren, wie Sie am einfachsten in die Einstellungen der Firewall gelangen, den Status abfragen können und die wichtigsten Einstellung vornehmen.

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Kategorie: Firewall

Was ist der GVU Trojaner und wie kann er entfernt werden?

von Enrico Lauterschlag Hinterlasse einen Kommentar

Der GVU Trojaner ist eine Software zur Erpressung von Lösegeld und gehört zur Gruppe der Ransomware. Bei einer Infizierung mit dem GVU Trojaner, wird der Computer gesperrt. Begründet wird die Sperrung meist mit der Verletzung von Urheberrechten durch illegale Raubkopien. Missbraucht werden für diese erpresserischen Viren offizielle Behörden, wie das BKA (Bundeskriminalamt), BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) oder die GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen).

User werden durch einen Sperrbildschirm auf den GVU Trojaner aufmerksam, der zur Zahlung via Ukash, Bitcoin oder Paysafe auffordert. Die geforderten Beträge reichen von 12 bis 100 € und sollen innerhalb von 48 Stunden beglichen werden, sonst drohe ein Strafverfahren. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass erst nach der Zahlung der geforderten Beträge, der PC wieder entsperrt werden würde.

Sollten Sie vom GVU Trojaner betroffen sein, erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie den Trojaner am besten erkennen und ihn von Ihrem Computer entfernen können. Auch geben wir Ihnen Tipps zum korrektem Verhalten nach einer Infektion.

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Kategorie: Trojanisches Pferd

Was ist der BKA Trojaner und wie lässt er sich entfernen?

von Enrico Lauterschlag Hinterlasse einen Kommentar

Der BKA Trojaner
von Fornax [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Der BKA Trojaner, auch bekannt als Bundespolizei-, Ukash- oder Reveton-Trojaner gehört zur Kategorie der Ransomware. Der Erpressungstrojaner ersetzt die Benutzeroberfläche von Windows durch die bildschirmfüllende Warnung, der Computer sei wegen illegaler Aktivitäten gesperrt worden. Die Meldung stammt angeblich vom Bundeskriminalamt, der Bundespolizei oder einer anderen Organisation mit Autorität. Ein Originallogo der jeweiligen Institution soll die Echtheit der Nachricht unterstreichen. Zur „Entsperrung“ des Computers verlangt die Malware eine Lösegeldzahlung von typischerweise 50 bis 250 Euro.

Erfahren Sie in diesem Artikel welche Varianten des BKA Trojaners vorkommen, wie die Infektion erfolgt und wie Sie den Trojaner wieder entfernen können.

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Kategorie: Trojanisches Pferd

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