Übersetzt bedeutet Keylogger „Tasten-Protokollierer“ und dient der Erstellung eines genauen Protokolls darüber, was der Nutzer auf seiner Tastatur eingibt. Mittels des Protokolls ist es möglich, den Nutzer zu überwachen oder seine Eingaben komplett zu rekonstruieren. Keylogger werden heute von Ermittlungsbehörden, Nachrichtendiensten oder Crackern (sie umgehen Zugriffsbarrieren bei Computersystemen) verwendet, um so an PINs, Passwörter oder vertrauliche Daten zu gelangen. Keylogger können so eingerichtet werden, dass sie wirklich alle Eingaben aufzeichnen oder (um Speicherplatz zu sparen) sie erkennen, wann als Input ein bestimmter Zugangscode beziehungsweise Schlüsselwort erfolgen wird und speichern nur diese Daten.
In den falschen Händen können Keylogger sehr viel Schaden anrichten und deshalb ist der unerlaubte Einsatz in Deutschland auch gemäß § 202a des Strafgesetzbuches strafbar. Dies hält Cyberkriminelle aber leider nicht davon ab, diese gefährlichen Tools einzusetzen und über das Internet zu verbreiten. Deshalb sollten Sie wissen, womit Sie es bei einem Keylogger zu tun haben und wie Sie sich vor dem Ausspähen Ihrer Daten schützen können.